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AufgabeÜbung 5

Übung 5

Überlegen Sie sich eine Dateibenennungskonvention für Ihre Dateien. Bearbeiten Sie nur eine der folgenden Varianten.

Variante 1: Eigene Dateien

Schauen Sie sich Ihre eigenen Dateien an. Nutzen Sie bereits eine systematische Dateibenennung? Was könnte optimiert werden? Erarbeiten Sie eine Konvention bzw. passen Sie Ihre bisher genutzte an und halten Sie diese schriftlich fest.

Variante 2: Vorgegebenes Szenario

Sie waren zwei Wochen am Stück im Archiv und haben jede Menge Daten für Ihr Forschungshaben gesammelt: verschiedene analoge und digitale Notizen in Textform, Fotos sowie Scans von Archivstücken, einige Dokumente mit angefangenen Transkriptionen/Exzerpten und eingescannte Sekundärliteratur aus der Bibliothek des Archivs. Überlegen Sie sich Konventionen für eine klare Dateibenennung der unterschiedlichen Dateiformate, aus der auch das Erstellungsdatum und ggf. der Inhalt ersichtlich wird.

Variante 3: Vorgegebene Dateien

Schauen Sie sich noch einmal die Dateien an, die Sie sich für Ihr Forschungsvorhaben zum Thema Digitale Quellenkritik aus dem Internet heruntergeladen haben.

Grafik: Heruntergeladene Dateien, Anne Voigt, 2025, lizenziert unter CC BY SA 4.0

Reflektierende Fragen und Aufgabe für Variante 3:

  1. Welche Unterschiede in den Benennungen stellen Sie fest?
  2. Aus welchen Dateinamen können Sie den Inhalt ableiten?
  3. Welche Dateinamen sind aus Ihrer Sicht geeignet, welche eher ungeeignet und warum?
  4. Überlegen Sie sich eine Dateibenennungskonvention für die Dateien, mithilfe derer Sie auch noch nach einiger Zeit erkennen können, vom wem die Datei stammt und was sie beinhaltet.

Hinweis:
Rechtlich spricht nichts dagegen, die Dateien für die eigene Ablage umzubenennen, um sie sortiert abzulegen. Falls fremde Dateien umbenannt werden, ist es wichtig, vorher die Quellen mit den Fundstellen (Links) und Datum des Zugriffs festzuhalten, falls die Werke in wissenschaftlichen Arbeiten oder Artikel ins Quellenverzeichnis aufgenommen werden solle
n.

Variante 2.:

  • Notizen: Datum_Zugehoerigkeit_Notes0X_v01.Dateiendung
  • Fotos/Scans: Datum_Zugehoerigkeit_pic0X-Kurztitel_v01.Dateiendung
  • Dokumente mit Transkriptionen: Datum_Zugehoerigkeit_transc0X-Kurztitel_v01.Dateiendung
  • Dokumente mit Exzerpten: Datum_Zugehoerigkeit_exz0X-Kurztitel_v01.Dateiendung
  • Literatur: Datum_Zugehoerigkeit_litscan0X-Kurztitel_v01.Dateiendung

Variante 3.:

  1. Welche Unterschiede stellen Sie fest?
    • Einige Dateien haben das vorangestellte Datum in jeweils unterschiedlichen Formaten im Dateinamen, andere einen Kurztitel, einige durchlaufende Nummerierungen verschiedener Ausgaben einer Reihe, andere wahrscheinlich den Namen der Verfasser*innen bzw. der herausgebenden Institution oder nur die ISBN im Dateinamen.
  2. Aus welchen Dateinamen können Sie ableiten, was deren Inhalt sein könnte?
    • Durch die Benennungen in den Dateien 3, 7, 8, 11 und 15 kann man sehr gut auf den Inhalt schließen, weniger eindeutig aber auch noch möglich ist die Ableitung des Inhalts bei den Dateien 2, 9 und 10 gegeben.
  3. Welche Dateinamen sind aus Ihrer Sicht geeignet, welche eher ungeeignet und warum?
    • Die Benennung in Datei 3 ist ein geeigneter Dateiname, da er kurz ist und das Erstellungsdatum sowie einen Titel beinhaltet. Gleiches gilt für die 15, jedoch ist der Dateiname etwas lang.
    • Die ISBN im Dateinamen des wissenschaftlichen Artikels in Nr. 5 ist aus Sicht der Nutzenden eher ungeeignet, ebenso die Dateibenennungen 6, 12-14 und Nr. 5, da sie keine oder nur sehr wenig Anhaltspunkte zum Inhalt geben.
  4. Eine mögliche Dateibenennungskonvention könnte sein:
    Erscheinungsjahr_Inhalt_Verfasser*in/Institution

Schlagworte

Dateibenennung