Global Indigenous Data Alliance (GIDA)
„Die Global Indigenous Data Alliance (GIDA) ist ein Netzwerk von Forschenden, Datenpraktiker*innen und politischen Aktivist*innen, die sich dafür einsetzen, dass indigene Gruppen
- die Souveränität über ihre Daten in Forschungskontexten erlangen und behalten,
- ihre Rechte und Interessen an Daten durchsetzen und
- diese Daten für das Wohlergehen der Gruppen eingesetzt werden1siehe unter: https://www.gida-global.org“ (Data Affairs, Glossar).
Die GIDA Global Indigenous Data Alliance (GIDA) hat 2019 die CARE-Prinzipien'Die CARE-Prinzipien wurden 2019 von der Global Indigenous Data Alliance (GIDA) etabliert. Sie fungieren als Komplement zu den FAIR-Prinzipien und gelten als Hilfswerkzeug, um Forschungskontexte und ihre historische Einbettung sowie Machtasymmetrien im Feld stärker zu fokussieren. Das Akronym steht für Collective Benefit (Gemeinwohl), Authority to Control (Kontrolle der Forschungsteilnehmenden über die eigene Repräsentation), Responsibility (Verantwortung seitens Forschender) und Ethics (Berücksichtigung ethischer Aspekte). Durch die CARE-Prinzipien soll der gerechte, respektvolle und ethische Umgang mit Forschungsteilnehmenden und den aus der Forschung generierten Daten hinsichtlich des Data Sharing betont und berücksichtigt werden. Die CARE-Prinzipien sind somit in allen Phasen des Forschungsdatenlebenzyklus und des Forschungsdatenmanagements relevant.' (Data Affairs, Glossar) Weiterlesen etabliert.
Endnoten
- 1siehe unter: https://www.gida-global.org
Literatur und Quellenangaben
Data Affairs. Datenmanagement in der ethnografischen Forschung. „Glossar“. Zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2026. https://data-affairs.affective-societies.de/glossary/
Zitierweise
HISTOFOX. 2026. „Global Indigenous Data Alliance (GIDA)“. HISTOFOX. Das Informations-, Lern- und Lehrportal für Datenkompetenzen in den historisch arbeitenden Disziplinen. NFDI4Memory und Freie Universität Berlin. https://histofox.4memory-dataliteracy.de/glossar/global-indigenous-data-alliance-gida/
