Pseudonymisierung
„Die Pseudonymisierung ist „die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, in der die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden können“ (BlnDSG, §31; EU-DSGVO, Artikel 4 Nr. 5).
Übliche Strategien sind der Ersatz des Eigennamens (durch einen Buchstaben oder einen anderen Namen) oder die Verschleierung der Forschungsorte durch die Nennung fiktiver Ortsnamen. Oft werden auch die Forschungsregionen nicht expliziert.“ (Data Affairs, Glossar)
Literatur und Quellenangaben
Berliner Vorschriften- und Rechtsprechungsdatenbank. 2018. „Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten in der Berliner Verwaltung (Berliner Datenschutzgesetz – BlnDSG) vom 13. Juni 2018“. Zuletzt aufgerufen am 30. Januar 2026. https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/jlr-DSGBE2018V1IVZ
Data Affairs. Datenmanagement in der ethnografischen Forschung. „Glossar“. Zuletzt aufgerufen am 24. Februar 2026. https://data-affairs.affective-societies.de/glossary/
Intersoft consulting. „Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)“. Zuletzt aufgerufen am 30. Januar 2026. https://dsgvo-gesetz.de
Zitierweise
HISTOFOX. 2026. „Pseudonymisierung“. HISTOFOX. Das Informations-, Lern- und Lehrportal für Datenkompetenzen in den historisch arbeitenden Disziplinen. NFDI4Memory und Freie Universität Berlin. https://histofox.4memory-dataliteracy.de/glossar/pseudonymisierung/
