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GlossareintragAnnotation

Annotation

Annotieren bezeichnet die Tätigkeit, Informationen über ein digitales Objekt explizit zu machen, indem Notizen, Metadaten, Schlüsselwörter, Tags oder Links hinzugefügt werden. Dies können erklärende Anmerkungen sein, die einen Abschnitt kommentieren oder kontextualisieren, strukturelle oder sprachliche Informationen explizit machen, mit offenen Daten verknüpfen, die die Beziehungen zwischen Objekten maschinenlesbar machen, oder allgemeine Metadaten, die das Objekt als Ganzes beschreiben. Eine spezifische Form der Annotation ist die technische AuszeichnungAuszeichnung bezeichnet den Vorgang, Daten oder Inhalte mit einer Zeichenfolge zu versehen, um bestimmte Eigenschaften oder Metadaten maschinenlesbar zu kennzeichnen. Typische Beispiele sind HTML-Tags oder Markup-Sprachen wie XML. Auszeichnung ist damit eine spezifische, technisch formalisierte Form der Annotation. Weiterlesen mittels Markup-Sprachen wie z. B. MarkdownMarkdown ist eine Auszeichnungssprache für Text. Es können grundlegende Formatierungen wie Überschriften, Aufzählungen, Tabellen etc. ausgezeichnet werden. Ziel von Markdown ist es, leicht les- und erstellbar zu sein. Softwareentwicklungsplattformen wie GitHub oder GitLab nutzen Markdown beispielsweise für die Formatierung von ReadMe-Dateien und Projekt-Wikis. Ein mit Markdown ausgezeichnetes Beispiel... Weiterlesen oder XML (Borek et al 2021).

Literatur und Quellenangaben

  • Borek, Luise, Canan Hastik, Vera Khramova und Jonathan Geiger. 2021. TaDiRAH. Taxonomy of Digital Research Activities in the Humanities. Version 2.0. Zuletzt aufgerufen am 05. März 2026. https://vocabs.dariah.eu/tadirah/en/

Zitierweise

HISTOFOX. 2026. „Annotation“. HISTOFOX. Das Informations-, Lern- und Lehrportal für Datenkompetenzen in den historisch arbeitenden Disziplinen. NFDI4Memory und Freie Universität Berlin. https://histofox.4memory-dataliteracy.de/glossar/annotation/